Archiv für April 2008

Lernen 2.0

Dies ist das Blog, das uns jede Woche eine neue Aufgabe stellt.
KD

Das sind ja wir!!!!!

I can see clearly now…

die Fensterputzer waren da!

Bilder folgen noch und vielleicht finde ich auch die Musik die Musik kann man sogar sehen :-) Habt Ihr jetzt vielleicht einen Ohrwurm eingefangen?
KD

„Wenn der Schuh fällt, schreit der Affe“

Bei uns zu Hause wohnt eine kleine Quasselstrippe. Es ist unglaublich, was dieser kleine Kerl (Tim, 5 Jahre) alles erzählt, wobei nicht nur die Menge, sondern auch gerade der Inhalt verblüfft. Bis vor kurzem hatte er eine „Witzphase“: „Mama, soll ich mal einen Witz erzählen?“ Am Anfang habe ich noch brav ja gesagt, später nicht mehr. Es kam einfach nur kompletter Unfug, über den er sich natürlich ausdauernd selbst amüsiert hat. Tage später antwortete jeder auf die Frage „Soll ich mal einen Witz erzählen?“ nur noch mit „Och nö, laß es“ (Hat ihn natürlich nicht gehindert ):-)

Diese Witzephase scheint vorbei zu sein! Ab und zu blitzt nochmal ein Highlight der Erzählkunst auf, aber das ist wirklich nix im Vergleich zu vorher. Leider hat nun die nächste Phase begonnen: Sprichwörter! Und man ahnt es schon: kompletter Unfug! Zum Beispiel heute morgen: „Mama, kennst du schon mein neues Sprichwort?“ „Nö, deine Sprichwörter kenne ich alle nicht“ – sage ich, während ich versuche, meine Schuhe anzuziehen. Ruf des Vaters aus der Küche (vom Ton her irgendwie konsterniert): „Was, du kennst Tims Sprichwörter nicht?“ „Nö“, sage ich und balanciere – zugegebenermaßen etwas ungeschickt – meinen Schuh auf der Fußspitze in der Hoffnung, er würde rüberrutschen. Tat er natürlich nicht, fiel runter und schon kräht mein Sohn, der alles genau beobachtet hat: „Wenn der Schuh fällt, schreit der Affe“.

M.

P.S. Wie wird wohl die nächste Phase?

S.R. und wie sie die Welt sah … Part 1 (nicht ganz so ernst zu nehmen)

Ja das mit den lieben Nachbarn ist manchmal schon ganz interessant. Interessant kann es aber auch werden, wenn man direkt gegenüber von einem Supermarkt wohnt. Einmal war ich im besagten „himmlischen“ Geschäft einkaufen und stand seelenruhig im Gang mit den Müllbeuteln, als auf einmal der Alarm los ging. Piep!Piep!Piep! Kaum piepte es durch den ganzen Laden, als sich hektisch eine junge Frau zu mir in den Gang gesellte und anfing literweise Alkohol aus ihrem Rucksack zu schaufeln. Ich hatte mich mittlerweile natürlich schon längst von den neuesten Müllbeuteltrends losgerissen und beobachtete die Szene neugierig. Nur Sekunden später kam der Marktleiter und als ob die junge Frau nicht sowieso schon ziemlich seltsam gehandelt hat, meint sie noch oben drauf: „Ich stand doch an der Kasse und wollte sie bezahlen.“ Ja klar, deswegen hatte sie die ganzen Flaschen auch in ihrem Rucksack und ist panisch davon gerannt, als der Alarm los ging :) Ihre ganzen Ausreden halfen ihr auch nicht, der Marktleiter nahm sie mit nach hinten. Damit war die Szene also für mich vorbei, ich schnappte mir meine Müllbeutel, bezahlte sie und ging nach Hause. Während ich die Straße überquere sehe ich einen jungen Mann vor dem Supermarkt ungeduldig durch die Fenster in den Laden schauen. ‘Na, auf wen der wohl wartet.’ schießt es mir nur durch den Kopf. Und tatsächlich, so bekam ich später unfreiwillig durch meine großen Fenster mit, kam ein paar Minuten später die Frau aus dem Geschäft und läuft auf den Mann zu, der ganz niedergeschlagen zu sein scheint, dass es heute keinen Alkohol gibt. Die beiden diskutieren kurz und schließlich ergreift er die Initiative und fragt Passanten nach ein wenig Kleingeld. Weitere fünf Minuten später kommt er mit einer Tüte aus dem Laden und die beiden ziehen freudestrahlend von dannen. Hat ja also doch noch geklappt.

Und was lernen wir aus der Geschichte? A) Wenn du schon etwas aus dem Supermarkt klaust und der Alarm los geht, renne lieber aus den Supermarkt und nicht in den Supermarkt.

B) Wenn du doch unter seltsamen Umständen im Supermarkt gelandet sein solltest, verhalte dich möglichst unauffällig. Kleiner Tipp: Zehn Flaschen aus dem Rucksack zu kramen und in den Gang zu stellen gehört nicht dazu.

C) Ich sollte mir definitiv ein Hobby suchen ;)

S.R.

Kaikuckers Sonntagsbild

„Ich fahre nach Pisa!“

schrie sie und knallte die Tür hinter sich zu. So schallte es gestern Nacht um 0.30 Uhr aus der Wohnung über mir. Diesem Ausbruch war eine kleine Party vorausgegangen, die Leute hatten sich amüsiert, viel gelacht und waren halb elf nach Hause gegangen. Beim Aufräumen ging dann der Streit los. Ich hörte immer wieder: „Sie ist so falsch, so falsch! Du hast sie eingeladen!“ Und schließlich am Schluß: „Ich fahr’ nach Pisa!“

Man bekommt ja von seinen Nachbarn oft mehr zu hören, als man möchte. Aber dies war schon großes Kino und ich habe mich sehr amüsiert. Und den ganzen Tag lang frage ich mich schon, ob sie denn wirklich nach Pisa gefahren ist.
KD

Der Buchhandel entdeckt Web 2.0

siehe auch: hier
Sab

Aus aktuellem Anlass…

es gibt Formatänderungen bei der GKD. Wer jetzt seinen Körperschaftsnormsatz (Tbx) nicht abspeichern kann, sollte bitte in die Bestandsnachricht von Frau Gamerschlag (ZRMON) sehen, dort werden die neuen Codes beschrieben.
KD

Hosenträger in der Bibliothek?

Was genau tun Hosenträger in einer Bibliothek?

Natürlich gibt es ne Menge Hosen-Träger, das liegt in der Natur der Sache. Aber heute mußte ein zu katalogisierendes und inventarisierendes Medium mit einem solchen versehen werden. Ein Spiel – widersetzt sich den üblichen Formaten und muß deswegen eine Yn-Signatur bekommen (das ist die Signatur, die alles kriegt, was nicht senkrecht in die Regale will). Wobei die Vergabe einer solchen Yn-Signatur auch wiederum nur etwas für Eingeweihte ist. Üblicherweise trägt man sich in die laufende Liste ganz hinten mit der folgenden Nummer ein – ha, nicht bei Yn!!! Da haben unsere Altvorderen nämlich Lücken in die Liste eingebaut, und die wollen jetzt geschlossen werden.

Nachdem nun diese Hürde erfolgreich genommen wurde, muß das Spiel ja nun weiter im Geschäftsgang und kann das leider nicht liegend tun. Wie kommt es also in die Senkrechte? Exakt hier kommt der Hosenträger ins Spiel (Gummiband wollte ich erst nehmen, aber Kommentar von KD: Man weiß nie, wie lange das Spiel liegt (das ist ein Irrtum, sonst bräuchten wir ja keine Gummibänder), bis dahin zerlegt sich das Gummiband oder es frißt sich ein) – also: Hosenträger.

Hosenträger werden von SR verwaltet, leider hatte sie nur noch olle. Hab dann einen ollen genommen und mit Hilfe dieses Hosenträgers das Spiel aus seiner faulen liegenden Haltung in die Senkrechte gebracht. Nun steht es bei A. Kommentar KD: Ist das denn ein A? Antwort: Nein, es ist ein Yn …..

M.

Völlig off topic: Steht in unseren Leitlinien zur Bibliothekarin 2.0 nicht auch der schöne Satz: „Nimmt Container und Formate nicht wahr“? Stimmt nicht!

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